Richtlinien für ein respektvolles Miteinander

  1. Anonymität und Vertraulichkeit:
    Wir schätzen und bewahren die Anonymität jedes Einzelnen im Meeting. Alles, was hier geteilt, gehört oder gesehen wird, soll vertraulich bleiben. Praktisch bedeutet das: „Wen du hier siehst, was du hörst, bitte lass es hier im Raum!“ Dies gewährleistet eine sichere und unterstützende Umgebung, in der sich jeder Einzelne frei mitteilen kann, ohne befürchten zu müssen, dass etwas nach draußen getragen wird.

  2. Respektieren der Zeitlimits:
    Es ist wichtig, dass wir die festgelegten Redezeiten respektieren, wie sie vom „Chair“ festgelegt werden. So hat jeder die Gelegenheit sich mitzuteilen und keiner kommt hoffentlich zu kurz.

  3. Teilen persönlicher Erfahrungen:

    Wir verpflichten uns, nur unsere eigenen Erfahrungen, Stärken und Hoffnungen zu teilen. Indem wir uns im Mitteilen auf uns selbst beschränken, übernehmen wir Verantwortung für unser eigenes Leben und befähigen andere, dasselbe zu tun. Das bedeutet auch, dass jegliche Aktivität, die darauf abzielt, andere Gruppenmitglieder vom eigenen Glauben zu überzeugen, in unseren Treffen keinen Platz haben. Dieses Vorgehen fördert gegenseitigen Respekt und persönliches Wachstum.

  4.  Kein Quasseln oder unerbetene Ratschläge:
    Wir respektieren die Redezeit jedes Einzelnen, indem wir Niemanden unterbrechen, nicht diskutieren, nicht mit Anderen quasseln und keine unerbetenen Ratschläge geben. Diese Praxis stellt sicher, dass jede Person respektiert wird, ohne unterbrochen oder beurteilt zu werden.

  5. Füreinander beten:
    Nach dem Meeting besteht das Angebot füreinander zu beten. Indem wir unsere inneren Kämpfe bekennen und füreinander beten, geben wir Gott Gelegenheit übernatürlich und segensreich in unserer Genesung zu wirken.

  6. Autorität des Chairs:
    Wir respektieren die Autorität des Chairs, diese Richtlinien umzusetzen. Es liegt letztlich in der Verantwortung des Chairs, die Ordnung und Integrität unserer Treffen zu wahren und sicherzustellen.

  7. Gottvertrauen:
    Wir erkennen an, dass letztlich Gott die Kontrolle hat. Durch die Annahme des Grundsatzes „Lass los und lass Gott“ fördern wir einen Geist der Hingabe und des Vertrauens, der persönliche und gemeinsame Genesung unterstützt.

Diese Richtlinien sollen eine unterstützende und respektvolle Umgebung schaffen, in der sich alle sicher fühlen sich mitzuteilen, zuzuhören und in ihrer Genesung zu wachsen.

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