Richtlinien für ein respektvolles Miteinander
- Anonymität und Vertraulichkeit:
Die Anonymität jedes Menschen hier im Raum ist uns sehr wichtig. Alles, was hier gesagt und wahrgenommen wird, bleibt vertraulich. Praktisch heißt das: „Wen du hier siehst, was du hier hörst – wenn du gehst, lass es hier!“ So entsteht ein sicherer Rahmen, in dem alle frei sprechen können, ohne Angst, dass etwas nach außen dringt. - Persönliche Erfahrungen teilen:
Wir teilen ausschließlich unsere eigene Erfahrung, Kraft und Hoffnung. Indem wir bei unserem eigenen Weg bleiben, schauen wir auf unser Leben und ermutigen andere, dasselbe zu tun. Das heißt auch: Andere von den eigenen Überzeugungen überzeugen zu wollen, hat in unseren Meetings keinen Platz. - Kein Kommentieren, keine ungefragten Ratschläge:
Während andere sprechen, bleiben wir respektvoll still. Wir kommentieren das Gesagte nicht und geben keine ungefragten Ratschläge. So darf jede und jeder sich gehört und angenommen fühlen – ohne Unterbrechung, ohne Bewertung. - Füreinander beten:
Nach dem Meeting begleiten wir einander im Gebet, wenn das gewünscht ist. Indem wir unsere Kämpfe aussprechen und füreinander beten, öffnen wir Raum dafür, dass Gott in unserem Leben handelt und uns stärkt. - Autorität der Meetingleitung:
Wir respektieren die Befugnis der Meetingleitung, auf die Einhaltung dieser Leitlinien zu achten. Ihre Aufgabe ist entscheidend dafür, dass unsere Meetings ihre Ordnung und Integrität bewahren und die Rechte aller gewahrt bleiben. - Gott vertrauen:
Wir erkennen an, dass letztlich Gott die Führung hat. Mit dem Grundsatz „Lass los und lass Gott machen“ wächst in uns eine Haltung der Hingabe und des Vertrauens, die die Genesung des Einzelnen und der ganzen Gruppe fördert.
- Anonymität und Vertraulichkeit:
Diese Leitlinien schaffen einen tragenden und respektvollen Rahmen, in dem sich alle sicher fühlen, um zu teilen, zuzuhören und in der Genesung zu wachsen.
